Momente der Anerkennung

2010. szeptember 20. 13:18

Die modischen Antipathien gegen die katholische Kirche sind nicht zum Allgemeingut geworden.

„Der Respekt, der dem Papst während seines englischen Aufenthalts überall entgegenkam, lässt die Mutmaßung zu, dass die alten reformatorischen wie die modischen Antipathien gegen die katholische Kirche nicht zum Allgemeingut geworden sind. Am stärksten zu spüren war das ausgerechnet während Benedikts Rede in Westminster Hall, dem gotischen Gehäuse des britischen parlamentarischen Selbstbewusstseins.

An dem Ort, an dem einst protestantische Richter den katholischen Kardinal Thomas More und den des Katholizismus verdächtigen König Charles I. zum Tode verurteilten, teilte der Papst den Spitzen der britischen Gesellschaft mit, die Demokratie dürfe sich nicht nur auf jene Moral verlassen, welche sie selber im Wege des sozialen und parlamentarischen Ausgleichs erschaffen könne.

Hier erzeugte der lange Beifall der Versammlung für einen Moment den Eindruck einer geschwisterlichen Anerkennung von Freiheit und Glauben. Am ersten Tag des Besuches, bei der Begrüßung Benedikts durch Königin Elisabeth II., hatten sich auch andere Ahnungen ergeben, als das Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche und die Patronin der Kirche von England mit Mühe die Treppen des Ehrenpodestes erklommen.”

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